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Berlin (dpa) - Neben einer Entlassung aus der Bundesbank droht Thilo Sarrazin nun wegen seiner Thesen zur Ausländerintegration der Ausschluss aus der SPD.
Nur wenige Stunden nach der Entmachtung im Bundesbank-Vorstand leitete Sarrazins Berliner SPD-Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf am Donnerstag den Parteiausschluss ein.
Der Berliner Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sagte der rbb-«Abendschau», Sarrazin sei aus Partei und Bundesbank gewarnt worden. «Ich verstehe ihn nicht mehr», sagte Wowereit. Sarrazin sei immer gut für Extreme gewesen. Aber dass er sich so unsäglich verrenne mit Gen-Definitionen, Ausgrenzungen und Diffamierungen von Menschen, könne er nicht mehr nachvollziehen. «Es tut mir wirklich, wirklich leid um Thilo Sarrazin, mit dem ich gut zusammen gearbeitet habe, aber er hat sich da verrannt.» Man könne nur hoffen, dass Sarrazin «sich selbst aus dieser Ecke wieder herausbringt».
Die Spitze der Zentralbank beantragte bei Bundespräsident Christian Wulff die Entlassung ihres umstrittenen Vorstandsmitgliedes. Sarrazins SPD-Kreisverband leitete den Parteiausschluss ein, weil der frühere Berliner Finanzsenator die Partei mit seinem Verhalten schädige.
Sarrazin findet aber auch Fürsprecher in der SPD. So erklärte Renate Harant, Mitglied des Abgeordnetenhauses aus Treptow-Köpenick, der rbb-«Abendschau», man könne nicht mit der Person abrechnen und gleichzeitig das Thema vom Tisch wischen. Sie wünsche sich eine genaue Analyse seiner Thesen und der Konsequenzen und keine Beschäftigung mit der Person Sarrazin.
Am Montag will der SPD-Kreisvorstand dem Landesvorstand vorschlagen, das beschleunigte Ausschlussverfahren zu prüfen. Weil Sarrazin keine Parteiämter mehr innehat, sieht der Kreisvorstand aber selbst keine dringlichen Gründe dafür. Auch der SPD-Bundesvorstand hat sich bereits für Sarrazins Ausschluss ausgesprochen. Das beschleunigte Vorgehen ist möglich, wenn die SPD durch Verfehlungen eines Mitglieds schwere Schäden erleidet oder dies mit großer Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist. Der Fall käme dann sofort vor das Landesschiedsgericht und nicht zunächst vor das Schiedsgericht des Kreisverbandes. Das beschleunigte Verfahren würde drei Monate dauern. Das letzte Parteiordnungsverfahren, das Sarrazin im März überstand, dauerte rund fünf Monate.
Köln (dpa) - Die Union hat sich in der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-«Deutschlandtrends» stabilisiert, Schwarz-Gelb bleibt aber weiter hinter Rot-Grün zurück. Gegenüber dem Vormonat gewinnt die Union einen Punkt hinzu und erreicht 32 Prozent (CDU 25,5; CSU 6,5).
Die SPD verliert einen Punkt und erreicht 30 Prozent. Die FDP kommt unverändert auf fünf Prozent. Grüne und Linke liegen ebenfalls unverändert bei 17 beziehungsweise 10 Prozent.
Für die Sonntagsfrage im Auftrag der ARD-«Tagesthemen» hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche 2006 Wahlberechtigte bundesweit telefonisch befragt.
Die Unzufriedenheit mit der schwarz-gelben Bundesregierung ist unverändert hoch. Nur 18 Prozent der Deutschen sind mit der Arbeit der schwarz-gelben Koalition zufrieden (+2). Die Unzufriedenen monieren unter anderem, die Regierung lasse nicht erkennen, was sie wolle und kümmere sich «nicht um die Interessen der kleinen Leute». 79 Prozent halten die Regierung für überfordert. Auch fehle es an überzeugenden Persönlichkeiten.
Die Beliebtheitsliste führt weiterhin Verteidigungsminister Karl- Theodor zu Guttenberg (CSU) an, obwohl er 6 Punkte an Zustimmung einbüßte (65 Prozent). Auf Platz zwei folgt SPD-Fraktionschef Frank- Walter Steinmeier mit 55 Prozent Zustimmung (+2 im Vergleich zum Juli). Er löst Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ab, die mit 53 Prozent auf Platz drei rutschte (-3).
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) legte 7 Punkte zu und kommt mit 48 Prozent auf Platz fünf hinter Finanzminister Wolfgang Schäuble (49 Prozent Zustimmung, -4 gegenüber dem Vormonat) den fünften Platz. Schlusslicht der abgefragten Politiker ist Außenminister Guido Westerwelle mit einer Zustimmung von 19 Prozent. Dies sind drei Punkte weniger im Vergleich zum Vormonat und der schlechteste Wert, der je für ihn im ARD-«Deutschlandtrend» gemessen wurde.
Könnten die Deutschen den Bundeskanzler direkt wählen und würden Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Chef Sigmar Gabriel gegeneinander antreten, entschieden sich laut der Umfrage 45 Prozent für Merkel und 33 Prozent für Gabriel. Träte Steinmeier gegen Merkel an, würden 41 Prozent die Amtsinhaberin und 38 Prozent Frank-Walter Steinmeier wählen.
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Düsseldorf (dpa) - Auch fast sechs Wochen nach der Loveparade von Duisburg schieben sich Veranstalter, Polizei und Stadt weiter die Verantwortung für die Katastrophe mit 21 Toten zu.
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) verteidigte am Donnerstag bei einer Sitzung des Landtags-Innenausschusses sein Verbleiben im Amt. Laut Opferanwalt Gerhart Baum herrscht bei den Hinterbliebenen sowie bei den Verletzten der Loveparade großes Unverständnis über die gegenseitigen Schuldzuweisungen.
Sauerland betonte, bei allen Planungen der Stadt habe immer die Sicherheit der Teilnehmer der Loveparade im Vordergrund gestanden. Diese Veranstaltung sei «nicht aus dem Boden gestampft» worden. Bedenken seien im Zuge des Planungsverfahrens ausgeräumt worden. «Meine Mitarbeiter haben rechtmäßig gehandelt«, sagte der Oberbürgermeister.
Die Aufarbeitung der Katastrophe sei zu komplex, «als dass man es bei schnellen Lösungen belassen könnte», sagte Sauerland. Deshalb habe er sich entschlossen, trotz eines «fast beispiellosen öffentlichen Drucks mein Amt auszuüben». Mitte September soll in einer Sondersitzung des Duisburger Rates über eine mögliche Abwahl des Oberbürgermeisters entschieden werden.
Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller war nicht zu der Ausschusssitzung gekommen. Ein Vertreter der Veranstaltergesellschaft Lopavent warf der Polizei erneut schwere Fehler am Unglückstag vor. Lopavent beschuldigt die Polizei, im entscheidenden Moment durch die Bildung einer Polizeikette das völlig überfüllte Veranstaltungsgelände abgesperrt zu haben. Dadurch hätten die Besucher keine Fluchtmöglichkeit gehabt.
«Wer hat den Befehl gegeben, auf der Rampe eine Kette aufzustellen?», fragte Lopavent-Anwalt Niko Härting im Innenausschuss. «Warum blieb die Kette 30 Minuten stehen?» Die Darstellung der Polizei, dass die Kette auf der Rampe auf Anforderung des sogenannten Crowd-Managers gebildet wurde, wies er zurück. Der Crowd-Manager sei dazu gar nicht befugt. Der Inspekteur der NRW- Polizei, Dieter Wehe, widersprach entschieden: «Die Sperrung der Rampe erfolgte auf Ersuchen des Veranstalters.»
Der Lopavent-Vertreter wurde von SPD und Grünen im Ausschuss scharf attackiert. Statt Fragen zu beantworten, habe dieser nur Gegenfragen gestellt. Er habe keine Antwort gegeben, warum das Veranstaltungsgelände viel zu spät geöffnet wurde, es keine Lautsprecherdurchsagen und keine ausreichende Beschilderung im Tunnel vor dem Gelände gegeben habe. Für die CDU ist dagegen weiter unklar, warum die Polizei nicht früher eingegriffen hat. Darauf habe Innenminister Ralf Jäger (SPD) bisher keine Antwort gegeben.
Jäger kritisierte, dass gegen die Polizei «ungeheuerliche Vorwürfe» erhoben würden. «Vorfestlegungen oder gar Schuldzuweisungen, wie sie in den letzten Tagen geäußert wurden, sind unseriös und interessengeleitet», sagte der Minister. Er räumte ein, dass «zwischen allen Beteiligten verbindlich abgesprochene Kommunikationswege (...) in der entscheidenden Phase offensichtlich nicht genutzt» wurden.
Das Innenministerium sieht schwere Versäumnisse bei Lopavent. Vor allem der Einsatz von zu wenigen Ordnern angesichts der drohenden Überfüllung des Rampenkopfes wird in einer schriftlichen Stellungnahme kritisiert. Die Ordnerkapazitäten hätten nicht ausgereicht, bei der drohenden Überfüllung die notwendigen und verbindlich abgesprochenen Maßnahmen umzusetzen, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Papier des Ministeriums.
Opferanwalt Baum sagte, die Betroffenen seien geradezu angewidert von dem Versuch der Beteiligten, jegliche Verantwortung von vornherein von sich zu weisen. «Sie stehen fassungslos vor der Tatsache, dass offenbar für den Tod von 21 Menschen und vielen Verletzten niemand verantwortlich ist», sagte der frühere Bundesinnenminister im Deutschlandradio Kultur (Berlin).
Die Ausschussvorsitzende Monika Düker (Grüne) zog nach der über sechs Stunden dauernden Aussprache eine negative Bilanz: «Es ist enttäuschend, dass wir auf dem Weg zu einer Klärung der Verantwortlichkeiten nicht sehr viel weiter gekommen sind», sagte sie. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Peter Biesenbach, sagte nach der Sitzung: «Wir sind einen Schritt weiter, aber noch lange nicht am Ziel.» Es habe keine neuen Fakten gegeben.
Washington (dpa) - Eine neue Explosion auf einer Ölplattform hat am Donnerstag die Menschen am Golf von Mexiko aufgeschreckt. Alle 13 Arbeiter auf der Bohrinsel konnten sich rechtzeitig ins Meer retten. Nach Mitteilung der Betreiberfirma Mariner Energy trat kein Öl ins Wasser aus.
Der Gouverneur des nahe gelegenen US-Staates Louisiana, Bobby Jindal, sagte, es gebe zwar Berichte über einen Ölfilm in der Nähe der Plattform. Die Küstenwache habe das bei einem Flug über den Unglücksort aber zunächst nicht bestätigen können.
Der Unfall auf der Plattform «Vermillion 380 A» ereignete sich etwa 140 Kilometer von der Küste Louisianas und mehrere hundert Kilometer von der Stelle entfernt, an der am 20. April die vom britischen Ölriesen BP betriebene Plattform «Deepwater Horizon» explodiert war.
Damals starben elf Menschen, schätzungsweise 660 000 Tonnen Öl strömten ins Wasser, bevor das Leck schließlich nach und nach abgedichtet werden konnte. Damit war es die bislang schwerste Ölpest in der Geschichte der USA. BP bereitet noch die endgültige Versiegelung des Ölreservoirs etwa 4000 Meter tief im Meeresboden vor.
Die Ursache der Explosion vom Donnerstag war zunächst unklar. Das Unternehmen Mariner Energy, das sein Hauptquartier in Houston (Texas) hat, kündigte Untersuchungen an. Auf der Plattform brannte es nach Angaben der Küstenwache Stunden nach der Explosion am Vormittag (Ortszeit) noch, aber es wurde erwartet, dass das Feuer am Abend gelöscht ist.
Die 13 Arbeiter auf der Plattform hatten sich rechtzeitig ins Wasser gerettet, ein Schiff nahm sie an Bord. Sie wurden vorsichtshalber in ein Krankenhaus gebracht. Nur einer von ihnen sei verletzt, berichtete die Küstenwache.
Anders als die «Deepwater Horizon» operierte die Plattform «Vermillion 380 A» in relativ niedrigem Wasser, es ist nach Angaben des US-Innenministeriums nur gut 100 Meter tief. Damit könnte eine etwaige Ölpest weitaus leichter bekämpft werden als im Fall der «Deepwater Horizon» mit einem Leck in 1500 Meter Tiefe, erläuterten Experten in den USA.
Wie es weiter hieß, fördert Mariner im «Vermillion»-Ölfeld aus sieben Quellen, die nach der Explosion aber verschlossen worden seien. Das habe das Unternehmen ihm mitgeteilt, sagte Jindal. «Wenn das zutrifft, ist das ein sehr wichtiger Schritt», zitierte ihn die Zeitung «The Times-Picayune».
Ein BP-Sprecher betonte, dass der britische Konzern in keiner Weise mit der Plattform zu tun habe. Die Ölbranche ist indessen eng verwoben: Mariner wird gerade in einem 2,7 Milliarden Dollar schweren Geschäft vom Rivalen Apache geschluckt. Der US-Förderer Apache wiederum hat auch BP mehrere Öl- und Gasfelder für 7 Milliarden Dollar abgekauft. Mit dem Geld bezahlt der britische Konzern die Schäden der Ölpest, die als bislang schwerste in der Geschichte der USA gilt.
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Washington (dpa) - Lichtblick für den Nahen Osten: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas wollen innerhalb eines Jahres eine Friedenslösung erreichen. Darauf einigten sich beide Seiten in Washington, wie der US-Sondergesandte George Mitchell sagte.
Er sprach nach dem Auftakt der Verhandlungen von einer sehr konstruktiven und positiven Stimmung. Allerdings gebe es weiterhin sehr ernste Differenzen zwischen den Konfliktparteien.
Netanjahu und Abbas hätten bei ihren ersten direkten Gesprächen seit zwei Jahren das Ziel der «Zwei-Staaten-Lösung» betont. Ein stabiler Palästinenserstaat solle neben einem in Sicherheit lebenden Israel existieren. Innerhalb eines Jahres sollten alle Kernfragen gelöst werden, sagte Mitchell. Bereits zuvor wollten die Konfliktparteien ein Rahmenabkommen vorlegen. Er sei überzeugt, dass er seit über 60 Jahren andauernde Konflikt zu lösen sei, fügte Mitchell hinzu.
In den Verhandlungen seien bereits erste Vereinbarungen getroffen worden, nach Ansicht von Beobachtern zählten dazu noch keine kritischen Punkte. Eine weitere Gesprächsrunde sei am 14. und 15. September in der Nahost-Region geplant. Über den genauen Tagungsort wurde noch beraten. Danach soll es weitere Treffen im Zwei-Wochen-Rhythmus geben, sagte Mitchell.
Schon bei Beginn der Verhandlungen im US-Außenministerium hatten sich beide Seiten überraschend optimistisch geäußert. «Ich sehe in Ihnen einen Partner für den Frieden», sagte Netanjahu direkt an Abbas gerichtet. «Wir wollen eine neue Ära in der Region, die Frieden und Wohlstand für alle bringt», antwortete Abbas.
US-Außenministerin Hillary Clinton hatte die erste Verhandlungsrunde, die etwa 90 Minuten dauerte, eröffnet und auch daran teilgenommen. Sie mahnte, die Zeit für «schwierige Entscheidungen» sei gekommen. Bei allen Schwierigkeiten sei doch ein Durchbruch in dem seit Jahrzehnten andauernden Konflikt sei möglich.
Im Anschluss an die Verhandlungen hatten Abbas und Netanjahu noch im engsten Kreis miteinander gesprochen. Über diese Zusammenkunft sollten - wenn überhaupt - nur sehr wenige Informationen publik gemacht werden, sagte Mitchell.
Unterdessen kündigte die radikal-islamische Hamas-Organisation am Donnerstag neue Anschläge gegen Israel an. Sie hatte sich bereits zu den Attacken am Dienstag und Mittwoch bekannt, bei denen vier israelische Siedler getötet und zwei weitere verletzt wurden. Die Angriffe seien eine Botschaft an Israel und die Palästinenserführung von Abbas, «dass ihre Verbrechen nicht ohne Strafe bleiben werden», sagte Abu Obeida, Sprecher des bewaffneten Hamas-Arms.
Israelische Sicherheitsbehörden erhöhten ihre Alarmbereitschaft. «Wir stellen uns nach zwei Anschlägen binnen gut 24 Stunden auf eine mögliche Serie von weiteren Attacken ein», sagte Polizeisprecher Mickey Rosenfeld am Donnerstag. Vor allem im Westjordanland seien zusätzliche Patrouillen im Einsatz.
Netanjahu deutete die Bereitschaft zu Zugeständnissen an und rief zu «schmerzhaften Konzessionen beider Seiten» auf. Er verstehe den Wunsch der Palästinenser nach einem eigenen, souveränen Staat. Dagegen habe Israel besondere Bedürfnisse nach Sicherheit. «Sicherheit ist die Grundlage des Friedens.» Es bestehe die seltene Chance auf Frieden. «Gemeinsam können wir unsere Völker in eine historische Zukunft führen.»
«Der Weg zum Frieden liegt klar vor uns», meinte Abbas und verwies auf entsprechende UN-Resolutionen. Es sei an der Zeit, die «israelische Invasion der Palästinensergebiete, die 1967 begonnen hat», vollständig zu beenden. Wie auch Netanjahu verurteilte Abbas die jüngsten Terroranschläge. «Sicherheit ist für uns beide entscheidend.» Abbas sprach aber auch die drohenden Stolpersteine der Verhandlungen offen an: Der israelische Baustopp in Palästinensergebieten dürfe nicht aufgehoben, das Embargo des Gaza- Streifens müsse beendet werden.
Skeptiker warnen, ein Jahr Verhandlungen sei viel zu kurz. Außerdem ist die in Gaza herrschende radikalislamische Hamas nicht an den Gesprächen beteiligt. Sie lehnt die Verhandlungen ab. Als Hauptprobleme der Verhandlungen gelten die Grenzen eines künftigen Palästinenserstaates und die von den Palästinensern geforderte Rückkehr von Millionen Flüchtlingen. Weitere Stolpersteine sind der künftige Status Jerusalems und die jüdischen Siedlungen in den Palästinensergebieten.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle wertete die Gespräche als Chance. «Mehr ist es noch nicht», fügte er hinzu. «Wir appellieren an alle Beteiligten, ein Umfeld zu schaffen, das den Erfolg dieser Friedensgespräche ermöglicht.»
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon äußerte sich «sehr ermutigt und erfreut» über den Beginn der Verhandlungen. «Das wird kein leichter Prozess», räumte er in Wien ein. Mit Blick auf Anschläge im mahnte Ban die Verhandlungspartner, ihre Gespräche nicht durch «zynische» Attacken torpedieren zu lassen.
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy forderte die Konfliktparteien nach der ersten Runde der Gespräche auf, künftig alle Aktionen zu unterlassen, die eine Fortsetzung der Verhandlungen gefährden könnten. Gleichzeitig versprach er starke Initiativen, um den Friedensprozess zu unterstützen. Eine der ersten Gelegenheiten dafür soll ein Gipfeltreffen der von Frankreich und Ägypten geführten Mittelmeerunion Ende November in Barcelona sein.
Dem Verhandlungsbeginn waren am Mittwoch (Ortszeit) bilaterale Treffen mit US-Präsident Barack Obama vorausgegangen. Bei einem Abendessen im Weißen Haus warnte Obama, die Gespräche seien eine Chance, «die vielleicht nicht so bald wiederkommt». Er sei «vorsichtig optimistisch, aber optimistisch». An dem Abendessen nahmen auch der jordanische König Abdullah II., der ägyptische Präsident Husni Mubarak und der Brite Tony Blair als Vertreter des Nahost-Quartetts (USA, Russland, EU und UN) teil.
Mubarak rief Israel dazu auf, bei den Verhandlungen Lösungen möglich zu machen. «Ich sage den Israelis: Ergreift diese Chance und lasst sie Euch nicht aus der Hand gleiten (...). Ergreift die Hand, die die Araber Euch in Frieden reichen», zitierte die ägyptische Tageszeitung «Al-Ahram» Murabak am Donnerstag.
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Kayseri (dpa) - Versöhnlicher WM-Abschluss für Deutschlands Basketballer: Das Team von Bundestrainer Dirk Bauermann gewann in Kayseri sein letztes Gruppenspiel gegen Jordanien deutlich mit 91:73 (40:33) und beendete die Weltmeisterschaft in der Türkei damit auf dem fünften Gruppenplatz.
Das Achtelfinal-Ticket hatte die jüngste deutsche Mannschaft, die je bei einer WM dabei war, bereits am Vortag durch eine unnötige 88:92-Niederlage nach Verlängerung gegen Angola verspielt. Für die hochgepriesene Generation um Center Tibor Pleiß bedeutete das Verpassen der Endrunde den ersten Dämpfer.
Coach Bauermann war dennoch nicht böse und meinte nach dem Erfolg zum Vorrunden-Ende: «Das war sehr versöhnlich. Die Mannschaft hat sich nochmal toll zusammengerauft und sich mit einer tollen Leistung aus dem Turnier verabschiedet.»
Gegen Jordanien zeigten die deutschen Riesen noch einmal einen couragierten Auftritt, mit dem sie sich den Frust von der Seele spielten. Vor allem Pleiß drehte zum Turnier-Ende noch einmal auf und war mit 23 Punkten bester Werfer. «Wir haben nochmal alles gegeben. Schade, dass es vorbei ist», sagte Pleiß.
Am Abend zuvor hatte im deutschen Lager noch blankes Entsetzen geherrscht. Bauermann stand in der Kabine vor einem Team, das wie ein Häufchen Elend wirkte und Sturzbäche an Tränen vergoss. «Ich wusste auch nicht, was ich denen sagen sollte», gestand der 52-Jährige, der in seiner langen Trainerkarriere schon vieles mitgemacht hat. Doch die Niederlage gegen den zehnfachen Afrikameister war sicherlich eine der überflüssigsten seiner Laufbahn und stellte erstmals das tatsächliche Leistungsvermögen der «jungen Wilden» infrage.
«Wir haben gezeigt, dass es auch ohne Dirk Nowitzki geht», hatte Co-Kapitän Jan-Hendrik Jagla nach dem Sieg gegen Vize-Europameister Serbien gesagt. Gegen Angola zeigte sich, dass dies eben noch nicht der Fall ist. Als es im Entscheidungsspiel darauf ankam, war niemand da, der die Führungsrolle übernehmen konnte. «Sicherlich hätten wir die Jungs noch mehr führen müssen», meinte Jagla.
Doch der 29-Jährige konnte in der hektischen Schlussphase das deutsche Spiel ebenso wenig lenken, wie Spielmacher Steffen Hamann oder Team-Oldie Demond Greene. «Wir haben im Zimmer gesessen und uns angeschwiegen, weil wir wussten, was wir falsch gemacht haben», beschrieb Hamann die Stimmung in der Nacht danach.
Ohne eine starke, führende Hand, die in der Vergangenheit immer Nowitzki gereicht hatte, waren auch die «jungen Wilden» überfordert. Dem Toptalent Pleiß merkte man an, dass er mit seinen 20 Jahren verständlicherweise noch kein Weltniveau verkörpert. Robin Benzing und Elias Harris konnten in der Türkei bei allem Potenzial insgesamt nicht nachweisen, dass sie tatsächlich vor einer großen Zukunft in der NBA stehen.
Von den Jungen überzeugten gegen Angola einzig der Bonner Tim Ohlbrecht (17) und Philipp Schwethelm (12). Der WM-Debütant von den Eisbären Bremerhaven war es auch, der sich nach dem Ausscheiden als einer der ganz wenigen stellte. «Das ist der bitterste Moment in meinem Leben», sagte der 21-Jährige mit tränenerstickter Stimme.
Bauermann stellte sich dennoch demonstrativ vor seine junge Mannschaft. «Natürlich tut diese Niederlage verdammt weh. Diese junge Generation hat aber noch ein morgen, ein übermorgen und ein überübermorgen», sagte der Bundestrainer, der trotz des Ausscheidens nicht zur Disposition steht.
Bei der EM in Litauen, wenn Nowitzki und Chris Kaman wieder dabei sind, werden wir «neu angreifen und versuchen, uns erneut für Olympia zu qualifizieren», versprach Bauermann. Beim DBB haben sie trotz des ersten Vorrunden-K.o.'s seit 24 Jahren den Glauben an ihre «jungen Wilden» nicht verloren. Der Verband bewirbt sich deshalb um die Europameisterschaft 2015. Dann haben Pleiß und Co. mehr Erfahrung und vielleicht mit Nowitzki auch letztmals eine helfende Hand.
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Los Angeles (dpa) - Der amerikanische Rapper T.I. (29) ist fünf Monate nach seiner Haftentlassung erneut festgenommen worden.
Der Grammy-Gewinner und seine Frau Tameka Cottle (36), Sängerin der R&B-Band Xscape», mussten in der Nacht zum Donnerstag nach einer Verkehrskontrolle in West Hollywood wegen des Verdachts des Drogenbesitzes auf eine Wache, berichtete die «Los Angeles Times». Nach Zahlung einer Kaution kamen beide wieder auf freien Fuß. Die Beamten hätten einen starken Marihuanageruch bemerkt und illegale Drogen gefunden, teilte ein Polizeisprecher der Zeitung mit.
Der Erfolgs-Rapper von Hits wie «Whatever You Like» und «Dead and Gone» hatte zuvor wegen illegalen Waffenbesitzes eine knapp einjährige Haftstrafe verbüßt. Er muss sich weiterhin an strikte Bewährungsauflagen halten, die ihm unter anderem den Besitz von Drogen verbieten.
Der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Clifford Joseph Harris heißt, ist derzeit in den US-Kinos in dem Action-Film «Takers» zu sehen, den er auch mit produzierte. Im vergangenen Herbst gewann T.I. bei der Verleihung der Hip-Hop-Preise des amerikanischen Fernsehsenders BET zwei Trophäen, die er wegen seiner Inhaftierung aber nicht persönlich abholen konnte. Seine Platte «Paper Trail» wurde zum Album des Jahres gekürt. Seine Single «Live Your Life» mit Rihanna bekam einen Preis für die beste gemeinsame Produktion.
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Essen/Berlin (dpa) - Nach monatelangem Ringen um Karstadt hoffen die Beschäftigten heute (Freitag) auf die Bestätigung des Rettungskonzepts. Das Amtsgericht Essen will über die Annahme des Insolvenzplans für die Warenhauskette entscheiden.
Die letzte große Hürde für ein Fortbestehen des Konzerns war am Donnerstag genommen worden. Alle Gläubiger des Vermieterkonsortiums Highstreet stimmten den von Investor Nicolas Berggruen geforderten Mietsenkungen grundsätzlich zu. Das bestätigte ein Highstreet-Sprecher. Bis zum späten Donnerstagabend lagen zunächst aber noch nicht alle benötigten Unterschriften vor.
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) äußerte sich dennoch zuversichtlich. «Noch sind die Verträge alle nicht so unterschrieben und bestätigt, dass man aufatmen kann. Aber inzwischen zeichnet sich doch ab, dass wir berechtigte Hoffnung haben können, dass es nicht zu einer Liquidation von Karstadt kommt», sagte die Ministerin. Sie war am späten Donnerstagabend zu einem kurzen Treffen mit Berggruen und Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg im Karstadt- Haus am Berliner Kurfürstendamm gekommen.
Görg sagte am Donnerstagabend, dass ihm die letzten Zustimmungen aus dem Kreis der Kreditgeber für Highstreet vorerst noch nicht schriftlich vorlägen. Er freue sich, dass strittige wirtschaftliche Fragen inzwischen gelöst seien. «Aber richtig freuen kann ich mich erst, wenn die Tinte trocken ist, und das ist sie eben noch nicht.»
Die Zustimmung der Gläubiger ist die Bedingung dafür, dass die Mietverträge geschlossen werden können. Nur dann kann der Essener Insolvenzrichter den Insolvenzplan am Freitag billigen. Erst dann kann die Übernahme durch Berggruen erfolgen. Der Gerichtstermin war bereits mehrfach verschoben worden.
Die Einigung mit Highstreet auf niedrigere Mieten war eine Voraussetzung für den Einstieg Berggruens. Das Immobilienkonsortium, hinter dem unter anderem die US-Investmentbank Goldman Sachs und die Deutsche Bank stehen, hatte sich selbst Geld bei Kapitalgebern geliehen, um die meisten der Warenhaus-Filialen zu erwerben und dann an Karstadt zurückzuvermieten. Für diese Gläubiger bedeuten niedrigere Mieten auch eine geringe Rendite.
Berggruen will alle 120 Filialen erhalten. Investieren will er 70 Millionen Euro eigenes Kapital, sobald der Kaufvertrag in Kraft tritt. Die Marke Karstadt soll verjüngt und modischer werden. Es wird damit gerechnet, dass der 48 Jahre alte Finanzier in Kürze Details zu seinem Konzept vorlegt.
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Kayseri (dpa) - Versöhnlicher WM-Abschluss für Deutschlands Basketballer: Das Team von Bundestrainer Dirk Bauermann gewann in Kayseri sein letztes Gruppenspiel gegen Jordanien deutlich mit 91:73 (40:33) und beendete die Weltmeisterschaft in der Türkei damit auf dem fünften Gruppenplatz.
Das Achtelfinal-Ticket hatte die jüngste deutsche Mannschaft, die je bei einer WM dabei war, bereits am Vortag durch eine unnötige 88:92-Niederlage nach Verlängerung gegen Angola verspielt. Für die hochgepriesene Generation um Center Tibor Pleiß bedeutete das Verpassen der Endrunde den ersten Dämpfer.
Coach Bauermann war dennoch nicht böse und meinte nach dem Erfolg zum Vorrunden-Ende: «Das war sehr versöhnlich. Die Mannschaft hat sich nochmal toll zusammengerauft und sich mit einer tollen Leistung aus dem Turnier verabschiedet.»
Gegen Jordanien zeigten die deutschen Riesen noch einmal einen couragierten Auftritt, mit dem sie sich den Frust von der Seele spielten. Vor allem Pleiß drehte zum Turnier-Ende noch einmal auf und war mit 23 Punkten bester Werfer. «Wir haben nochmal alles gegeben. Schade, dass es vorbei ist», sagte Pleiß.
Am Abend zuvor hatte im deutschen Lager noch blankes Entsetzen geherrscht. Bauermann stand in der Kabine vor einem Team, das wie ein Häufchen Elend wirkte und Sturzbäche an Tränen vergoss. «Ich wusste auch nicht, was ich denen sagen sollte», gestand der 52-Jährige, der in seiner langen Trainerkarriere schon vieles mitgemacht hat. Doch die Niederlage gegen den zehnfachen Afrikameister war sicherlich eine der überflüssigsten seiner Laufbahn und stellte erstmals das tatsächliche Leistungsvermögen der «jungen Wilden» infrage.
«Wir haben gezeigt, dass es auch ohne Dirk Nowitzki geht», hatte Co-Kapitän Jan-Hendrik Jagla nach dem Sieg gegen Vize-Europameister Serbien gesagt. Gegen Angola zeigte sich, dass dies eben noch nicht der Fall ist. Als es im Entscheidungsspiel darauf ankam, war niemand da, der die Führungsrolle übernehmen konnte. «Sicherlich hätten wir die Jungs noch mehr führen müssen», meinte Jagla.
Doch der 29-Jährige konnte in der hektischen Schlussphase das deutsche Spiel ebenso wenig lenken, wie Spielmacher Steffen Hamann oder Team-Oldie Demond Greene. «Wir haben im Zimmer gesessen und uns angeschwiegen, weil wir wussten, was wir falsch gemacht haben», beschrieb Hamann die Stimmung in der Nacht danach.
Ohne eine starke, führende Hand, die in der Vergangenheit immer Nowitzki gereicht hatte, waren auch die «jungen Wilden» überfordert. Dem Toptalent Pleiß merkte man an, dass er mit seinen 20 Jahren verständlicherweise noch kein Weltniveau verkörpert. Robin Benzing und Elias Harris konnten in der Türkei bei allem Potenzial insgesamt nicht nachweisen, dass sie tatsächlich vor einer großen Zukunft in der NBA stehen.
Von den Jungen überzeugten gegen Angola einzig der Bonner Tim Ohlbrecht (17) und Philipp Schwethelm (12). Der WM-Debütant von den Eisbären Bremerhaven war es auch, der sich nach dem Ausscheiden als einer der ganz wenigen stellte. «Das ist der bitterste Moment in meinem Leben», sagte der 21-Jährige mit tränenerstickter Stimme.
Bauermann stellte sich dennoch demonstrativ vor seine junge Mannschaft. «Natürlich tut diese Niederlage verdammt weh. Diese junge Generation hat aber noch ein morgen, ein übermorgen und ein überübermorgen», sagte der Bundestrainer, der trotz des Ausscheidens nicht zur Disposition steht.
Bei der EM in Litauen, wenn Nowitzki und Chris Kaman wieder dabei sind, werden wir «neu angreifen und versuchen, uns erneut für Olympia zu qualifizieren», versprach Bauermann. Beim DBB haben sie trotz des ersten Vorrunden-K.o.'s seit 24 Jahren den Glauben an ihre «jungen Wilden» nicht verloren. Der Verband bewirbt sich deshalb um die Europameisterschaft 2015. Dann haben Pleiß und Co. mehr Erfahrung und vielleicht mit Nowitzki auch letztmals eine helfende Hand.
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New York/Miami (dpa) - Einmal Burger King zum Mitnehmen, bitte! Für 4,0 Milliarden Dollar wird die zweitgrößte Fast-Food-Kette der Welt überraschend verkauft.
Die New Yorker Beteiligungsgesellschaft 3G Capital zahlt die Rechnung und übernimmt auch gleich die Schulden. Nun müssen sich die Finanzexperten die Schürze umbinden und kräftig aufräumen. Denn Burger King geht es weitaus schlechter als dem großen Konkurrenten McDonald's.
3G-Manager ..
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Köln (dpa) - Die Union hat sich in der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-«Deutschlandtrends» stabilisiert, Schwarz-Gelb bleibt aber weiter hinter Rot-Grün zurück. Gegenüber dem Vormonat gewinnt die Union einen Punkt hinzu und erreicht 32 Prozent (CDU 25,5; CSU 6,5).
Die SPD verliert einen Punkt und erreicht 30 Prozent. Die FDP kommt unverändert auf fünf Prozent. Grüne und Linke liegen ebenfalls unverändert bei 17 beziehungsweise 10 Prozent.
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Los Angeles (dpa) - Der amerikanische Rapper T.I. (29) ist fünf Monate nach seiner Haftentlassung erneut festgenommen worden.
Der Grammy-Gewinner und seine Frau Tameka Cottle (36), Sängerin der R&B-Band Xscape», mussten in der Nacht zum Donnerstag nach einer Verkehrskontrolle in West Hollywood wegen des Verdachts des Drogenbesitzes auf eine Wache, berichtete die «Los Angeles Times». Nach Zahlung einer Kaution kamen beide wieder auf freien Fuß. Die Beamten h&..
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Für Lkw-Fahrer gibt es in Europa zu wenige Rastanlagen, die auf ihre Sicherheits- und Servicebedürfnisse zugeschnitten sind. Das ist das Ergebnis eines ADAC-Tests von 50 Lkw-Parkplätzen in elf europäischen Ländern. Trauriges Fazit: Nur neun Anlagen erfüllen die höchsten Anforderungen. In Deutschland gibt es nur zwei Plätze, auf denen Brummifahrer vor Dieben sicher sind: Der Rasthof Uhrsleben an der A 2 sowie der Autohof Wörnitz an der A 7.
Anlass..
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Flensburg (dpa) - Sommerflaute auf dem Automarkt - im Urlaubsmonat August ging die Zahl der Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent zurück. Nach Mitteilung des Kraftfahrt-Bundesamtes wurden 200 885 Personenwagen zugelassen.
Im Gegensatz zu kleineren Autos legten Sportwagen mit einem Plus von 64,9 Prozent und Geländewagen (plus 31,3 Prozent) kräftig zu. Im Zeitraum von Januar bis August gab es ein Minus von fast 29 Prozent. Allerdings war im vergangenen Jahr ein ..
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Dannewerk (dpa) - Ein «Sensationsfund» ist Archäologen nach eigenen Angaben in der Nähe der Wikingersiedlung Haithabu in Schleswig-Holstein geglückt: Im Danewerk, dem mittelalterlichen Verteidigungswall der Dänen gegen die Sachsen, entdeckten sie das Haupttor.
Der Fund dieses sogenannten Wieglesdors («Weglaßtors») sei so etwas wie ein Sechser im Lotto gewesen, sagte der Leiter des Archäologischen Landesamts von Schleswig-Holstein, Claus von ..
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